Theatre

Junge(r) Ritter am Theater Bonn

Manchmal kann es schwierig sein, die richtige Zielgruppe zu finden, wenn man ausgetretene Pfade verlässt. Das Theater Bonn meisterte genau diese Herausforderung, indem es zwei Vorstellungen seiner neuen Familienoper bewarb - und Hunderte neuer Besucher in seinen Spielstätten willkommen heissen konnte.

Junge(r) Ritter am Theater Bonn

Manchmal kann es schwierig sein, die richtige Zielgruppe zu finden, wenn man ausgetretene Pfade verlässt. Das Theater Bonn meisterte genau diese Herausforderung, indem es zwei Vorstellungen seiner neuen Familienoper über die Future Demand Plattform bewarb und so Hunderte neuer Besucher in seinen Spielstätten willkommen heissen konnte.

Herausforderung

Mit Iwein Löwenritter, einer Familienoper in zwei Akten, begibt sich das Theater Bonn auf ein Abenteuer abseits traditioneller Pfade. Die Oper von Moritz Eggert basiert auf einem ritterlichen Epos aus dem 12. Jahrhundert, das von Felicitas Hoppe in einem Buch für junge Menschen nacherzählt wurde. Iwein ist ein junger und starker Ritter, der sich am Hof furchtbar langweilt und sich deshalb auf die Suche nach Abenteuern begibt. Dabei findet er seine große Liebe Laudine und verliert sie um Haaresbreite, trifft einen ganz besonderen Freund und kämpft gegen Drachen - stets zwischen den großen Themen Ehre und Freundschaft und dem Ringen zwischen Gut und Böse. Die Herausforderung bestand darin, für dieses Werk abseits des klassischen Repertoires die richtige, neue Zielgruppe zu finden.

Lösung

Das Theater Bonn bewarb 2 der insgesamt 8 Vorstellungen aus dem Frühjahr 2022 über die Future Demand Plattform. Beide Veranstaltungen fanden im Großen Saal des Opernhauses statt, das über eine Kapazität von knapp über 1.000 Sitzplätzen verfügt. Der interessenbasierte Ansatz von Future Demand eignete sich hervorragend, um Zielgruppen zu erreichen, die mit klassischer Oper weniger vertraut sind und nicht zu den Stammbesuchern des Theaters gehören. Die Kampagnen wurden über Facebook geschaltet.

Ergebnisse

  • Vorstellungen: 2 der insgesamt 8 Vorstellungen wurden beworben.
  • Zusätzlich verkaufte Tickets: insgesamt 375 zusätzlich verkaufte Tickets, was etwa ein Drittel des Gesamtpublikums der beiden Veranstaltungen ausmachte.
  • Return on Ad Spend: ein ROAS von fast 9:1.
  • Zusatzumsatz: ein Zusatzumsatz von mehr als 6.000 Euro.